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Geschäftsstelle WissHom

Frau Sabine Radtke

(Vertretung Mutterschutz bzw. Elternzeit von Frau Ina Kiese)

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Donnerstag11.00 – 14.00

WissHom-Forschungsreader und FAQ

WissHom hat im Mai 2016 einen 56-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Klicken Sie einfach auf das Bild! Und hier gelangen Sie zu den FAQ.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WissHom-Forschungsreader und FAQ

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat Ende Mai 2016 einen 56-seitigen Forschungsreader vorgelegt.

 

In diesem Bericht zum Stand der Homöopathie-Forschung werden die Forschungsbereiche Versorgungsforschung, randomisierte kontrollierte klinische Studien, Meta-Analysen und Grundlagen­forschung zusammenfassend dargestellt. Dies soll einen Beitrag leisten zur Diskussion innerhalb der Homöopathie, über die Notwendigkeit von Forschung, über die Bedeutung einzelner Forschungsfelder und -methoden und deren Rolle für die künftige Forschungsstrategie. Aber auch für die Diskussion innerhalb der gesamten Medizin und für die Öffentlichkeit stellen wir diesen aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung. Während die konventionelle Entwicklung von Medikamenten auf Forschung beruht, die sich dann der medizinischen Praxis stellen muss, ist die Homöopathie in erster Linie eine erfolgreiche medizinische Praxis, die sich der wissenschaftlichen Forschung stellen muss.

 

Im Fazit kommen die Wissenschaftler und Ärzte zu einer klaren Aussage:

"Eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belegt hinreichend einen therapeutischen Nutzen der homöopathischen Behandlung. Die Ergebnisse zahlreicher placebokontrollierter Studien sowie Experimente aus der Grundlagenforschung sprechen darüber hinaus für eine spezifische Wirkung potenzierter Arzneimittel."

  

Erfahren Sie mehr im Forschungsreader ...

 

Hier geht es zur Pressemitteilung ...

 

 

FAQ Forschungsreader Homöopathie

  

Weshalb wurde dieser Forschungsbericht verfasst?

In der Presse ist in den letzten Jahren immer wieder zu lesen gewesen, dass es „keine positiven Studien zur Homöopathie gibt“, oder dass es belegt sei, dass Homöopathie eine „Scheintherapie“ sei. Dieser Forschungsreader fasst für die Öffentlichkeit die Ergebnisse aus 300 klinischen Studien und etwa 1800 Experimenten aus der Grundlagenforschung zur Homöopathie zusammen. Da dieser Forschungsreader erfreulicherweise auf sehr viel Interesse gestoßen ist, gehen wir im Folgenden auf einige der dabei aufgeworfenen Fragen ein:

 

Was sind die wichtigsten Ergebnisse?

Es gibt eine Vielzahl von positiven randomisierten klinischen Studien, die eine Überlegenheit der Homöopathie gegenüber Placebo zeigen. Auch wenn wann man nur die methodisch hochwertigen placebokontrollierten Studien zur individualisieren Homöopathie herausgreift, zeigt sich ein positives Ergebnis. Vier von fünf Metaanalysen (systematische Übersichtsarbeiten, die auf der Basis  von Originaldaten eine zusammenfassende Wirksamkeit statistisch ermitteln) zeigen eine Überlegenheit der Homöopathie als Therapiesystem gegenüber Placebo. Die neueste Metaanalyse von Mathie (2014)  zeigt auch nach Cochrane Kriterien ein positives Ergebnis für individualisierte Homöopathie. Angewendet unter Alltagsbedingungen in der Praxis (Versorgungsforschung) wird konsistent in den meisten Studien eine Verbesserung von Beschwerden und Lebensqualität durch homöopathische Ärzte berichtet. In der Hälfte aller ökonomischen Analysen werden Kostenersparnisse dokumentiert. Besonders interessant ist der Bericht über die Grundlagenforschung. Wenigen Menschen ist bekannt, dass es weit über tausend Experimente gibt, mittlerweile Versuchssysteme an Zellkulturen, Tieren und Pflanzen, die Effekte von Hochpotenzen zeigen (einzelne Studien wurden von anderen Forschern erfolgreich repliziert).

 

Ist damit die Homöopathie bewiesen?

„Die Homöopathie“ lässt sich ebenso wenig beweisen wie „die konventionelle Pharmakologie“. Beweisen (oder genauer: Belegen) lassen sich wissenschaftlich immer nur einzelne Postulate – und selbst dabei sind Einschränkungen notwendig. Tatsächlich gibt es in der klinischen Forschung keine einzige Studie, die etwas zweifelsfrei belegt. Der methodisch bedingte Zweifel wird als P-Wert angegeben, und kann auch durch Meta-Analysen nur reduziert, jedoch nie vollständig ausgeräumt werden. 

Beweise im strengen Sinne des Wortes gibt es nicht in der empirischen Forschung. Beweise gibt es nur in der Mathematik und der formalen Logik; in der Forschung gibt es grundsätzlich immer nur Hinweise, deutliche Hinweise oder Belege – und es gibt eine Verständigung darüber, welche Belege als hinreichend betrachtet werden.

Die Gesamtheit der vorliegenden Daten zeigt eine klinische Wirksamkeit der Homöopathie und spricht für eine spezifische Arzneiwirkung.

Ob diese Belege als hinreichend gesehen werden, liegt offenbar im Auge des Betrachters: Da die Wirkung hochpotenzierter Substanzen nicht anhand einfacher chemischer Modelle verstehbar ist, besitzen die Nachweise aus vielen Studien und Laborexperimenten für viele Mediziner und Medizin-Forscher prinzipiell keine ausreichende Überzeugungskraft.

 

Ist damit die Wirksamkeit der Homöopathie belegt?

In dem Bericht wird geschlussfolgert, dass der therapeutische Nutzen der homöopathischen Behandlung als Gesamtkonzept (effectiveness) hinreichend belegt ist. Darüber hinaus wird eine spezifische Wirksamkeit (efficacy) von Hochpotenzen in vielen klinischen Studien und Experimenten aus der Grundlagenforschung gezeigt. Um den genauen Wirkmechanismus besser zu verstehen, ist jedoch weitere Forschung notwendig.

 

Sind die Studien, die zitiert werden, verlässlich?

Alle Studien sind in wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Gutachterverfahren veröffentlicht. Das entspricht den üblichen wissenschaftlichen Standards.  Die Qualität der eingeschlossenen Studien ist allerdings heterogen. Aber auch qualitativ hochwertige Studien zeigen positive Ergebnisse. Alle zitierten Studien können recherchiert werden, z.B. über die Datenbank Pubmed.

 

Sind Ihnen methodische Einwände gegen diese Studien bekannt?

Ernst zu nehmende Einwände sind uns nicht bekannt. Die Homöopathie ist ein heiß umstrittenes Thema und es gibt daher sicherlich keine positive Studie zur Homöopathie, die nicht auf irgendeiner Website als völlig unseriös dargestellt wird. Wissenschaftlich relevant ist das nicht. Das übliche Vorgehen bei  wissenschaftlichen Bedenken ist, dass zunächst die Autoren der entsprechenden Arbeit direkt mit entsprechenden begründeten Hinweisen konfrontiert werden. Spätestens wenn von den Autoren keine (oder keine zufriedenstellende) Antwort kommt, wird die wissenschaftliche Zeitschrift kontaktiert, die die jeweilige Arbeit veröffentlicht hat und um Klärung des Sachverhaltes gebeten. Üblicherweise versucht diese Zeitschrift die Sachlage zu klären. Bei begründeten Hinweisen auf schwerwiegende methodische Fehler oder ein wissenschaftliches Fehlverhalten wird der entsprechende Artikel zurückgezogen. –  Das war das bei keiner der zitierten Arbeiten der Fall.

 

Warum gehen Sie nicht auf den australischen Homöopathie-Report ein?

Hierbei handelt es sich nicht um eine Metaanalyse, sondern nur um eine systematische Literaturrecherche. In unserem Bericht wurden nur Metaanalysen ausgewählt, da diese die höchste Evidenz haben. Da in dem australischen Report Homöopathie Krankheiten (Indikationen), zu denen weniger als 150 Studien-Teilnehmer vorlagen, als unzureichende Evidenz gewertet wurden, wurden zahlreiche positive Studien zu Homöopathie de facto ausgeschlossen. Bis heute ist keine rationale Begründung bekannt, warum die Autoren den Cut-Off bei 150 Teilnehmern je Indikation gesetzt haben.

 

Präsidium der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)

Köthen (Anhalt), im September 2016

 

 

Zum Download

FAQ Forschungsreader Homöopathie

 

FAQ Homeopathy Research Institute (HRI)

 

 

Bestellung

Der Forschungsbericht kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro bei der WissHom-Geschäftsstelle erworben werden:
 
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e. V.

Frau Sabine Radtke (Geschäftsstelle)

Wallstraße 48, 06366 Köthen (Anhalt), Deutschland

 
Fon: 0049-(0)3496-3033-596
Fax: 0049-(0)3496-3033-597
Mail: info@wisshom.de
Web: www.wisshom.de

 

 

Infoblatt

Wenn Sie Personen aus Ihrem Umkreis über den Forschungsreader informieren möchten, so können Sie das Infoblatt hier downloaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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