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Forschungsreader und FAQ

WissHom hat im Mai 2016 einen 56-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Klicken Sie einfach auf das Bild! Und hier gelangen Sie zu den FAQ.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Frau Bettina Atteln

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VORSCHAU                     WissHom-Kongresse ICE


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ICE 19: 21.–23. November 2019

LMHI-Kongress 2017

Der DZVhÄ war Ausrichter des 72. homöopathischen Weltärztekongresses der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI), der vom 14. bis 17. Juni 2017 in Leipzig stattfand. Klicken Sie einfach auf das Bild! 

 

 

WissHom Forschung zum Wohle der Patienten

Die Ziele von WissHom:

• vorhandenes Wissen bewerten
• neues Wissen schaffen
• homöopathische Forschung fördern
• Innovationen in der Aus- und Weiterbildung entwickeln
• die Homöopathie im akademischen Diskurs etablieren

 

Erfahren Sie mehr im WissHom-Flyer – klicken Sie einfach auf das Bild!

 

Und hier geht es zu den geförderten Projekten ...

 

 

 

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4. Köthener Sommerkurs Homöopathiegeschichte

5. und 6. September 2009

 

Homöopathie und Medizintheorie –
auf der Suche nach einer kritischen Theorie der Homöopathie

 

So wie die Dichter der Deutschen Romantik auf der Suche nach der blauen Blume waren, so scheint die Homöopathie, die in derselben Zeit entstand, bis heute auf der Suche nach einer zu ihr passenden Theorie zu sein. Hahnemann verstand sich zwar primär als Heilkünstler und bezeichnete etwa seinen Erklärungsversuch des Wirkmechanismus der Homöopathie nur als "wahrscheinlichste Ansicht", auf deren wissenschaftlichen Wert wenig ankomme (Organon, § 28). Gleichwohl definiert sich – aus heutiger wissenschaftstheoretischer Sicht – Wissenschaft gerade durch den permanenten methodischen Zirkel, Theorien aufzustellen, davon Hypothesen abzuleiten, diese empirisch oder experimentell zu überprüfen, Hilfshypothesen zu ersinnen, die Theorien zu modifizieren, zu verwerfen usw.

Dass Medizin mehr sein müsse als angewandte Naturwissenschaft, nämlich eine praktische Wissenschaft sui generis, ist gegenwärtiger Stand der allgemeinen medizintheoretischen Diskussion. Diese Sichtweise kommt der dezidiert praxisbezogenen Homöopathie sehr entgegen. Umso dringlicher stellt sich aber auch die Herausforderung an die Homöopathenschaft, die Besonderheiten des homöopathischen Ansatzes, einschließlich seiner Stärken und Schwächen, so zu bestimmen, dass dieser sowohl authentisch erfasst als auch anschlussfähig an moderne wissenschaftliche Theoreme wird. So ließe sich z. B. herausarbeiten, dass die Homöopathie von jeher eine Medizin des Subjekts und dessen Empfindungen war – während das Problemfeld des Beobachters von der theoretischen Physik erst im 20. Jahrhundert wahrgenommen wurde und in vielen akademischen Disziplinen bis heute noch seiner Rezeption harrt.

 

Statt mit linearen kausal-deterministischen Kategorien der Newton'schen Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts am Gegenstand der Homöopathie, der Heilung hilfsbedürftiger Menschen, vorbeizureflektieren, soll im 4. Köthener Sommerkurs Homöopathiegeschichte überlegt werden, inwieweit neuere semiotische, kybernetische, hermeneutische, gestalttheoretische und daseinsanalytische Modelle geeignet sind, Wesen und Eigenart der Homöopathie in eine plausible und tragfähige wissenschaftliche
Theorie zu übersetzen. Gleichzeitig sind jeweils die Konsequenzen für die Praxis zu bedenken.

 

Das Seminar setzt neben Grundkenntnissen in Geschichte und Philosophie ein Interesse an geisteswissenschaftlichen Fragen voraus, das über ein Streben nach medizinisch unmittelbar anwendungs-bezogenem Faktenwissen hinausgeht. Wie im vergangenen Jahr wird wieder eine Mischung von Powerpoint-Präsentationen, freien Diskussionen und der Möglichkeit, Referate zu ausgewählten Texten zu übernehmen, angeboten. Sämtliche Texte werden vor Kursbeginn den angemeldeten Kursteilnehmern zugesandt.

 

• Leitung

PD Dr. med. Dr. phil. Josef M. Schmidt
Facharzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie
Privatdozent für Geschichte der Medizin
an der Ludwig-Maximilians-Universität München

 

 

 

 

 

• Weitere Informationen

Flyer 4. Sommerkurs Homöopathiegeschichte

 

 



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