Wissenschafts-Kommunikation

Die Homöopathie erfreut sich bei Patientinnen und Patienten weltweit großer Beliebtheit und ist eines der verbreitetsten Therapieverfahren auf dem Gebiet der Komplementärmedizin. Wissenschaftlich wird sie aber nach wie vor kontrovers diskutiert. Um Möglichkeiten und Grenzen dieser Behandlungsform zuverlässig beurteilen zu können, bedarf es daher mehr qualitativ hochwertiger Forschung.

Die bereits vorliegenden Daten aus Versorgungsforschung, randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudien und Laborexperimenten finden jedoch im öffentlichen Diskurs um die Homöopathie bislang keine angemessene Berücksichtigung. Die Debatte ist vielmehr geprägt von wissenschaftsfernen Meinungsäußerungen, selektiver Berichterstattung oder sogar Falschdarstellungen. Neben einer Verbesserung von Qualität und Quantität der Homöopathieforschung ist es daher von zentraler Bedeutung, deren Ergebnisse auf breiter Basis und in adäquater Form zu kommunizieren, um zu einer Versachlichung des Diskurses um die Homöopathie beizutragen.

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) befasst sich aus diesem Grunde mit Fragen der Wissenschaftskommunikation, um WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen, TieräztInnen und PatientInnen einen verbesserten Zugang zu Resultaten aus klinischen Studien und der Grundlagenforschung zur Homöopathie zu ermöglichen und die gewonnenen Erkenntnisse für eine integrative evidenzbasierte Medizin strategisch nutzbar zu machen.

Wir stehen im Rahmen dieser Aufgabenstellung auch gerne als AnsprechpartnerInnen für JournalistInnen zur Verfügung, die zum Thema Homöopathieforschung objektiv berichten möchten. 

Ansprechpartner

Dr. Jens Behnke
Homöopathie in Forschung und Lehre

Fon: 0201–56305–13
Mobil: 0178–5594308
Mail: j.behnke@wisshom.de