Guidelines und Empfehlungen für eine qualitativ hochwertige Homöopathie-Forschung

In diesem Projekt werden für die Durchführung von Systematischen Reviews und Meta-Analysen, Randomisierten kontrollierten Studien, Beobachtungsstudien und Fallstudien in der Human- und Veterinärhomöopathie sowie für die Grundlagenforschung Guidelines und Empfehlungen erarbeitet.

Ausgangslage

In den letzten 20 Jahren gab es in der klinischen Homöopathie-Forschung und in der Grundlagenforschung bedeutende Fortschritte. Eine gute Übersicht dazu liefert z.B. der von WissHom herausgegebene Forschungsreader (Link). Verschiedene Reviews haben aber gezeigt, dass die Qualität der klinischen Studien sehr unterschiedlich und teilweise mangelhaft ist. Ähnliches gilt auch für die Grundlagenforschung. Es wurden in den letzten 20 Jahren qualitativ überzeugende Studien veröffentlicht. Es werden aber leider auch weiterhin Forschungsprojekte realisiert, in denen grundlegende Qualitätsaspekte, oftmals bedingt durch fehlende Expertise in der Homöopathie, missachtet werden.

Ziele des Projektes

  1. Zusammenstellung etablierter Guidelines der konventionellen Medizin und der Grundlagenforschung für alle für die homöopathische Forschung relevanten Forschungsdesigns und für die Grundlagenforschung
  2. Erarbeitung von Empfehlungen zur Anwendung dieser Guidelines und der verschiedenen Forschungsdesigns in der homöopathischen Forschung unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Homöopathie.
  3. Veröffentlichung der Richtlinien und Empfehlungen als Open-Access-Artikel in Peer-Reviewed Journals.

> Ergebnisse des Projektes werden laufend  in der Rubrik «Publikationen» veröffentlicht.

Koordinatorin

Dr. sc. Susanne Ulbrich Zürni, 2. Vorsitzende WissHom, Kontakt: 2.vorsitz@wisshom.de

Weitere Mitarbeitende

PD Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner, Dr. vet. med. Liesbeth Ellinger, Dr. med. Katharina Gaertner, Dr. med. Michael Teut, Dr. rer. nat. Alexander Tournier, Dr. med. Klaus von Ammon und Dr. vet. med. Petra Weiermayer

Förderung

Homöopathie-Stiftung des deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte

Robert-Bosch-Stiftung